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HERBERT LASSNIG: Er verbindet Holz und Wasser zu natürlichen Oasen
Aufgewachsen auf einem Bergbauernhof in Südkärnten, begann Herbert Laßnig seinen beruflichen Weg als Zimmermann. Aus seiner Faszination für Holz und einer ungewöhnlichen Idee entstand ein patentierter Naturpool und später ein international tätiges Unternehmen. Seine Geschichte erzählt von Handwerk und Unternehmertum, aber auch von Neugier, überliefertem Wissen und der Frage, was moderne Technik von der Natur lernen kann.

Eine Idee aus Holz und Wasser
Holz und Wasser verbindet eine lange gemeinsame Geschichte. Über Jahrtausende trugen hölzerne Boote Menschen über Flüsse, Seen und Ozeane, ermöglichten Handel, Reisen und die Verbindung weit entfernter Kulturen. Pfähle, Stege und Hafenanlagen wurden aus Holz errichtet. Und bis heute gehören klassische Holzboote zu den eindrucksvollsten Erscheinungen auf dem Wasser.
Weltweit reicht diese Tradition von historischen Lastenseglern bis zu eleganten Mahagoni-Motorbooten. Auch heute werden Boote aus unterschiedlichsten Hölzern gebaut. Entscheidend ist dabei seit jeher das Wissen um das Material: Unterschiedliche Holzarten besitzen unterschiedliche Eigenschaften hinsichtlich Festigkeit, Elastizität, Gewicht, Formstabilität und Verhalten gegenüber Feuchtigkeit – und werden entsprechend ihrer Aufgabe eingesetzt.
Auch für Herbert Laßnig, der auf einem Bergbauernhof nahe Völkermarkt in Südkärnten aufwuchs, war Holz zeitlebens ein vertrauter Werkstoff. „Holz, Wald, Tiere, Wetter und die Jahreszeiten waren für uns nichts Besonderes – sie waren einfach unser Leben“, erinnert er sich heute. Es überrascht also kaum, dass er seinen beruflichen Weg als Zimmermann begann. Einen Masterplan, irgendwann ein international tätiges Unternehmen aufzubauen, habe es damals nicht gegeben. Dafür Neugier und, wie er selbst sagt, eine gewisse Hartnäckigkeit, Dinge zu hinterfragen.
Irgendwann entstand eine einfache Frage: Warum bauen wir einen Pool nicht aus Holz? Die Reaktionen seien zunächst wenig ermutigend gewesen. Holz und Wasser, habe er immer wieder gehört, würden nicht wirklich zusammenpassen. Doch gerade solche Gewissheiten lösten bei dem jungen Holzprofi einen besonderen Reflex aus: „Wenn jemand sagt, etwas funktioniert nicht, möchte ich wissen: Warum eigentlich nicht?“
2006 begann er mit der Entwicklung eines Pools aus Massivholz, ein Jahr später wurde sein System patentiert. Die ursprüngliche Konstruktion blieb aber nicht unverändert. Laßnig experimentierte und entwickelte sein Konzept kontinuierlich weiter. Aus einem anfänglichen System mit chemischer Wasseraufbereitung entstand schließlich eine Konstruktion, bei der das Holz dauerhaft mit Wasser in Berührung steht und die Wasserreinigung biologisch erfolgt.

Heute ist Laßnig Gründer und Geschäftsführer der Holc Laßnig GmbH. Das südkärntner Familienunternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben rund 20 Mitarbeiter und hat mehr als 400 Poolprojekte in über zehn Ländern Zentraleuropas realisiert. Neben den individuell geplanten Naturpools aus Holz gehören inzwischen auch Natursaunen zum Angebot. Mit einem groß angelegten Naturschaugarten in Völkermarkt will Holc zudem Naturpools und unterschiedliche Konzepte naturnaher Gartengestaltung an einem Ort erlebbar machen.
Aus dem jungen Zimmermann ist über die Zeit ein Holzprofi mit umfassender Expertise geworden: Laßnig besitzt das Zimmermeistergewerbe, ist Hochbau- und Holzbautechniker sowie allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Holzbau.
Was Venedig über Holz erzählt
Im Zuge der Entwicklung beschäftigte sich Laßnig intensiv mit der Frage, unter welchen Bedingungen Holz dauerhaft mit Wasser bestehen kann. Dabei stieß er auch auf Venedig. Die Lagunenstadt ist ein eindrucksvolles historisches Beispiel dafür, dass die Beziehung zwischen Holz und Wasser komplexer ist, als einfache Regeln vermuten lassen. Für Fundamente und zur Stabilisierung von Bauwerken wurden dort über Jahrhunderte Holzpfähle in den Untergrund getrieben. Entscheidend für deren Erhaltung sind unter anderem die besonderen sauerstoffarmen Bedingungen im wassergesättigten Boden.
Daraus zog er einen Gedanken, der für seine weitere Arbeit wichtig werden sollte: „Nicht das Wasser allein ist das Problem. Entscheidend sind die Bedingungen und das Verständnis des eingesetzten Materials.“
Ein Zimmermann weiß: Die Eigenschaften des Werkstoffs Holz hängen wesentlich von Baumart, Wachstum, Verarbeitung und Einsatzbedingungen ab. Auch der traditionelle Bootsbau lebt von diesem Wissen. So wird etwa Eiche wegen ihrer Robustheit für besonders beanspruchte Bauteile eingesetzt, während andere Holzarten aufgrund ihres Gewichts, ihrer Elastizität oder Formstabilität für andere Aufgaben geeignet sind.
Die Entwicklung des Naturpools erscheint vor diesem Hintergrund weniger wie die Überwindung eines Widerspruchs als vielmehr wie die zeitgemäße Übertragung alten Materialwissens auf eine neue Anwendung.
Zwischen überliefertem Wissen und moderner Forschung
Laßnigs Neugier auf Holz endet nicht beim Pool. Seit einiger Zeit beschäftigt er sich intensiv mit sogenanntem Mondholz – Holz also, das nach altem überliefertem Wissen zu bestimmten Zeitpunkten geschlagen wird. Das Thema bewegt sich in einem interessanten Spannungsfeld zwischen jahrhundertealtem Erfahrungswissen und moderner Wissenschaft. Bis heute gibt es Förster, Waldbesitzer und Handwerker, die sich an traditionellen Fällzeitpunkten orientieren. Wissenschaftlich bleiben viele der damit verbundenen Annahmen umstritten.
Laßnig interessiert gerade diese offene Situation. Ausgangspunkt waren für ihn unter anderem die Überlieferungen und Publikationen von Dr. Erwin Thoma sowie Gespräche mit erfahrenen Holzfachleuten. Doch Laßnig wollte es genauer wissen: In verschiedenen Regionen Südkärntens ließ er im Winter bei teils hoher Schneelage Holz zu unterschiedlichen Zeitpunkten schlägern und jeden einzelnen Baum mit einem Code versehen. Damit hat er ein Langzeitexperiment begonnen, das über viele Jahre, möglicherweise sogar Generationen, Aufschluss darüber geben soll, ob sich Unterschiede etwa hinsichtlich Rissbildung, Widerstandsfähigkeit oder Dauerhaftigkeit zeigen. Auch einen möglichen Einfluss traditioneller Zeitpunkte und Tierkreiszeichen hält Laßnig persönlich für denkbar. Ob und in welchem Ausmaß sich solche Zusammenhänge wissenschaftlich bestätigen lassen, lässt er ausdrücklich offen.
Gerade sein Umgang mit dem Thema ist interessanter als ein vorschnelles Für oder Wider: „Wir müssen altes Wissen weder belächeln noch blind glauben. Wir können es dokumentieren, beobachten, messen und mit heutigen wissenschaftlichen Möglichkeiten neu betrachten.“
Wie reinigt sich ein Naturpool?
Wer Naturpool hört, denkt vielleicht zunächst an einen Schwimmteich mit Pflanzen und Regenerationszone. Das System von Holc funktioniert anders. Vereinfacht gesagt orientiert sich die Wasseraufbereitung am Prinzip eines fließenden Gewässers. Wasser aus dem Schwimmbereich wird durch ein Kiesmedium geführt. Auf dessen Oberfläche siedeln sich Mikroorganismen an und bilden einen Biofilm. Die darin lebenden Mikroorganismen entziehen dem Wasser Nährstoffe; anschließend gelangt das gefilterte Wasser wieder in den Schwimmbereich. Pflanzen sind für die Wasserreinigung daher nicht notwendig.
Aber auch ein biologisches System benötigt Pflege. Ist der Biofilm im Kiesfilter gesättigt, wird der Filter rückgespült und das dabei gelöste Material entfernt. Je nach Badeintensität und Einträgen aus der Umgebung geschieht dies nach Angaben von Holc etwa zwei- bis dreimal pro Jahr. Laub und gröbere Verunreinigungen werden mit einem Kescher entfernt, Wände und Boden regelmäßig mit einem auf die Holzkonstruktion abgestimmten Poolroboter gereinigt.
Ein routinemäßiger vollständiger Wasserwechsel ist laut Holc nicht erforderlich. Im Wesentlichen muss lediglich jenes Wasser ersetzt werden, das durch Verdunstung oder Rückspülung verloren geht. Das Wasser bleibt dabei biologisch aktiv. Auch an den Holzwänden kann sich ein leichter Biofilm bilden – kein Fehler im System, sondern Teil dieses kleinen Ökosystems. Wer ihn optisch nicht möchte, kann ihn mit dem Poolroboter reduzieren.
Auch im Winter kann das Wasser im Pool bleiben. Bei entsprechenden Witterungsbedingungen gefriert die Oberfläche; hat sich eine ausreichend tragfähige Eisdecke gebildet, kann sie nach Angaben von Holc sogar zum Eislaufen genutzt werden.

Gerade beim Wasser zeigt sich ein Gedanke, der Laßnigs Arbeit über das konkrete Produkt hinaus prägt. Die Natur löst komplexe Aufgaben über Kreisläufe und Selbstregulation. Der Mensch hingegen, sagt er, neige manchmal dazu, „auf ein technisches Problem noch mehr Technik draufzupacken“. Ihn interessiert die umgekehrte Frage: Wie würde die Natur dieses Problem lösen?
Fortschritt & Verantwortung
Dabei ist der Unternehmer keineswegs technikskeptisch. Im Gegenteil, neue Technologien faszinieren ihn. Auch künstliche Intelligenz werde unseren Alltag noch einmal grundlegend verändern, glaubt er. Doch je mehr Zeit Menschen in digitalen Räumen verbringen, desto wichtiger könnte seiner Ansicht nach das werden, was sich nur unmittelbar erfahren lässt: „Holz unter den Händen. Kaltes Wasser auf der Haut. Der Geruch eines Waldes. Feuer. Erde. Schnee. Wind.“
Ich glaube an eine Zukunft Technik und Natur.
Für Laßnig sind das Erfahrungen, die kein Bildschirm ersetzen kann. Vielleicht, vermutet er, werden natürliche Materialien gerade deshalb künftig noch wertvoller – nicht nur wirtschaftlich, sondern emotional. Die Zukunft sieht er nicht als Entscheidung zwischen Fortschritt und Rückkehr zur Natur: „Ich glaube nicht an eine Zukunft ‚Technik oder Natur‘. Ich glaube an ‚Technik und Natur‘.“

Diese Haltung reicht inzwischen bis zur Frage, was nach Jahrzehnten mit einem Produkt geschieht. Wenn der Natur ein Baum entnommen und daraus etwas hergestellt werde, ende die Verantwortung für diese Ressource nicht in dem Moment, in dem der Kunde bezahlt habe. Angeregt unter anderem durch seinen Holzbaukollegen Christoph Weißenseer, der sich selbst mit Rücknahmekonzepten im Holzbau beschäftige, verfolgt Laßnig die Idee, Holc-Naturpools am Ende ihres Lebenszyklus zurückzunehmen, zu zerlegen und die Materialien möglichst einer weiteren Verwendung zuzuführen.
„Wir Unternehmer sollten nicht nur dafür Verantwortung übernehmen, wie wir etwas produzieren, sondern auch dafür, was Jahrzehnte später daraus wird“, sagt er. Für ihn sei das mehr als eine Frage der Nachhaltigkeit – es gehe auch um Wertschätzung gegenüber einer natürlichen Ressource.
Was der Wald über Maßstäbe lehrt
Dass Laßnig Natur nicht erst im Zuge seines Unternehmens entdeckt hat, wird besonders deutlich, wenn er vom Wald erzählt. Als Kind habe er vieles als selbstverständlich empfunden. Wer auf einem Bergbauernhof aufwächst, denke nicht darüber nach, ob ein Spaziergang im Wald gesund sei oder ob man sich bewusst „mit der Natur verbinden“ sollte. Sie war einfach Teil des Lebens.
Erst später habe er verstanden, welches Geschenk diese Nähe gewesen sei. Heute verändert sich für ihn im Wald vor allem der Maßstab der Dinge: „Ein Problem, das im Büro noch riesengroß erschienen ist, wird zwischen hundertjährigen Bäumen plötzlich ein bisschen kleiner.“
Der Wald hat mir vor allem Demut beigebracht.
Der Wald habe ihn Demut gelehrt. Ein Baum interessiere sich nicht dafür, ob gerade ein erfolgreiches oder schwieriges Geschäftsjahr hinter einem liege. Die Jahreszeiten kämen trotzdem. Nach dem Winter folge der Frühling, nach einem Sturm beginne irgendwo wieder etwas zu wachsen. Gerade in schwierigen Phasen seines Lebens und Unternehmertums habe er daraus Kraft gezogen.
Manche Situationen könne man nicht sofort verändern, sagt Laßnig. Manches müsse man aushalten und darauf vertrauen, dass wieder eine andere Phase komme. Das sei keine besondere Erkenntnis für Unternehmer: „Das gilt nicht nur für Unternehmer. Das gilt für uns alle.“
Erfolg ist keine gerade Linie
Auch sein Verständnis von Erfolg hat sich über die Jahre verändert. Als junger Unternehmer habe er selbstverständlich wachsen, Umsatz machen, Mitarbeiter beschäftigen und etwas aufbauen wollen. Wirtschaftlicher Erfolg sei weiterhin notwendig. Ohne ihn könne ein Unternehmen weder Arbeitsplätze schaffen noch Entwicklungen finanzieren oder eine Vision langfristig verfolgen.
Nur habe der Aufbau einer Firma mit der geraden Erfolgskurve, die im Rückblick gerne erzählt wird, wenig zu tun. Laßnig spricht offen über Fehlentscheidungen, Enttäuschungen, finanzielle Herausforderungen und Nächte mit deutlich zu wenig Schlaf. Gleichzeitig wehrt er sich gegen die Vorstellung, daraus eine unternehmerische Heldengeschichte zu machen. Landwirte trügen Verantwortung und Sorgen, Lehrer stünden täglich vor anderen Herausforderungen, Menschen in Pflegeberufen leisteten körperlich und emotional Außergewöhnliches, Arbeitnehmer müssten für ihre Familien sorgen und mit Krankheit, Verlust oder Unsicherheit umgehen: „Jeder Mensch trägt seinen Rucksack. Er sieht nur bei jedem anders aus.“
Was mir persönlich immer geholfen hat, war meine Vision – aber vor allem auch die Menschen, die diesen Weg gemeinsam mit mir gehen: meine Familie und mein Team.
Was Laßnig selbst durch schwierige Phasen getragen habe, sei neben seiner Vision vor allem sein Umfeld gewesen. Auch das, was über die Jahre entstanden sei, betrachte er nicht als Einzelleistung. Eine gute Idee könne von einem Einzelnen kommen; etwas wirklich Gutes daraus zu machen, gelinge nur gemeinsam.
Gerade jungen Unternehmerinnen und Unternehmern, aber auch Menschen mit einer Idee, möchte er deshalb keine simple Durchhalteparole mitgeben. Eine Idee müsse geprüft werden. Man müsse sich selbst hinterfragen, aus Fehlern lernen und den eingeschlagenen Weg ändern, wenn es notwendig sei. Aber man solle sich auch bei Rückschlägen nicht vorschnell einreden lassen, dass die eigene Idee falsch sei.
Erfolg bedeute für Laßnig heute deshalb mehr als wirtschaftliches Wachstum: morgens aufzustehen und zu wissen, wofür man etwas tut; Menschen um sich zu haben, mit denen man gerne arbeitet und lebt; Ideen verwirklichen zu können. Und irgendwann zurückzublicken und sagen zu können: „Ich habe es zumindest versucht.“
Eine besondere Rolle spiele dabei die Familie. Holc sei ein Familienunternehmen – mit all den Herausforderungen, die entstehen können, wenn die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben fließend werden. Wenn der Umgang respektvoll bleibe, man einander zuhöre und gemeinsam an etwas arbeite, könne genau darin aber auch ein großes Geschenk liegen.
Vom Naturpool zum Lebensraum
Mit der Natursauna führt Holc die ursprüngliche Idee inzwischen über den Pool hinaus. Die Natursaunen würden individuell gefertigt und könnten mit unterschiedlichen Holzarten und Ausstattungen umgesetzt werden, erklärt der Unternehmer. Im bereits erwähnten neuen, auf rund 12.000 Quadratmetern angelegten Naturschaugarten wiederum sollen Naturpools, Garten, Pflanzen und weitere Elemente naturnaher Gestaltung zu einem gemeinsamen Erlebnisraum werden.
Das zeigt anschaulich, dass für Laßnig eine größere Idee als die Erweiterung eines Produktportfolios dahintersteckt: „Wie können wir Lebensräume schaffen, in denen sich der Mensch wieder stärker als Teil der Natur empfindet?“
Damit hat der Kärntner auch die ursprüngliche Idee vom Pool aus Holz konsequent weiterentwickelt. Heute geht es ihm darum, wie sich Holz, Wasser, Gestaltung und Technik sinnvoll miteinander verbinden lassen – und wie ein Unternehmen zugleich verantwortungsvoller mit jenen natürlichen Ressourcen umgehen kann, die seine Produkte überhaupt erst möglich machen.
Wenn der heute international erfolgreiche Holzunternehmer auf seinen Weg zurückblickt, versucht er nicht, daraus im Nachhinein eine makellose Erfolgsgeschichte zu konstruieren. Am Anfang habe es keine Garantie gegeben, dass seine Idee funktionieren würde. Es gab Zweifel, Fehler, Rückschläge, Verbesserungen – und viel Arbeit. Rückblickend formuliert er es so: „Ich glaube, man muss nicht immer den gesamten Weg vor sich sehen. Manchmal reicht es, den Mut für den nächsten Schritt zu haben.“
Vielleicht liegt darin auch eine Verbindung zu jenem natürlichen Rhythmus, den Laßnig aus seiner Kindheit auf dem Bergbauernhof kennt: Jahreszeiten kommen und gehen, Wachstum braucht seine Zeit. Nicht alles lässt sich planen, nicht jede Entwicklung beschleunigen und nicht jeder Weg von seinem Anfang aus überblicken. Manches beginnt zunächst nur mit einer Idee – und mit der Neugier, herauszufinden, wohin sie führen kann.
Fotos: © Holc Naturpools
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